Informationen

Kommunikationsablauf

Prinzip
Informationen über den Ablauf der Kommunikation: Ablauf

Wie das Bild zeigt arbeitet der Kommunikationstreiber 4 Listen in dieser Reihenfolge ab, das bedeutet, daß Funktionstasten und Sollwerte mit einer sehr hohen Priorität übertragen werden. Dabei sollte man folgendes beachten um ein schnelle Refreshzeit zu erreichen:

  1. Verwenden Sie für die Stör – und Betriebsmeldungen immer die Stations- Prozeßverbindungen. Lediglich für einzelne Störungen bzw. Betriebsmeldungen können eigene PV´s verwendet werden. (nur VISU Klasse)
  2. Achten Sie bei der Projekterstellung darauf, daß Sie aneinandergereihte Register verwenden, in der Reihenfolge in der sie die Variablen auf dem Prozeßbild einfügen
  3. Verwenden Sie möglichst keine Variablen mit ständiger Aktualisierung, und nur wenn zwingend erforderlich (nur VISU Klasse).
  4. Wenn Sie Bitmanipulationen im ProVicom/ Exicom ausführen, dürfen diese nur als Sollwerte Verwendung finden. Eine gleichzeitige Manipulation im Gerät und in der SPS funktioniert nicht (nur VISU Klasse).
  5. Passen Sie den Meßtakt auf sinnvolle Werte an. Wenn alle Variablen auf der Grundeinstellung von 200msec stehen, so kann der Treiber keine zeitkritische Abfrage durchführen (nur VISU Klasse).
  6. Eine wichtige Rolle spielt auch die SPS bzw. das PLS. Es muß die Datenanfrage schnellstens beantworten, deshalb überschreiten Sie bitte nicht folgende Werte:
    A ) Kommunikationstreiber im Betriebsystem (z.B. S5-AS511, S7-MPI, Modicon Modbus, TI-505...)
    Hier ist der Refresh indirekt abhängig vom Zyklus der Steuerung.
    Empfohlene Zykluszeit beträgt 50 - 70ms.
    B ) Kommunikationstreiber als Funktionsbaustein, mit einem Aufruf pro Datenaustausch
    (z.B. S7 400 CP-441)
    Max. Zykluszeit / Aufrufzeit beträgt 50 - 70ms.
    C ) Kommunikationstreiber als Funktionsbaustein, mit einem Aufruf pro Datenaustausch
    (z.B. S7 300 CP-340 / CP-341, Interbus-S, Profibus)
    Die Aufrufzeit muß kleiner 50ms betragen.